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Frankfurt gibt ein Beispiel: Rote Karten für Müllsünder |
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Die vor knapp zwei Monaten gestartete bußgeldbewehrte
Frankfurter Sauberkeitsoffensive "Müll macht schlechte Laune!" hat ein bundesweites Echo ausgelöst. "Es gibt eine Riesennachfrage quer durch die Republik", sagte der Chef der Stabsstelle "Sauberes Frankfurt", Peter Postleb, der Nachrichtenagentur ddp. Seit dem Start der Kampagne hätten "weit über 100 Kommunen" um Informationen gebeten. Unter anderem hätten Gotha und Karlsruhe bereits Pläne für eine ähnliche Kampagne, Städte wie Freiburg oder Bad Kissingen zählten ebenfalls zu den Interessenten am eigens geschnürten Infopaket der Stadt, sagte Postleb. Bußgelder für Schmutzfinken Frankfurt sei seit dem Start der Kampagne Mitte Februar jedenfalls "sauberer geworden", sagte Postleb. Das
bestätigten zahlreiche Bürger, die bei der Stabsstelle anriefen und von Menschen berichteten, die mit Bierdose oder Zigarette in der Hand förmlich im letzten Moment doch noch einen Papierkorb ansteuerten, statt die Abfälle auf die Straße zu werfen. Letzteres kostet nach dem Frankfurter Bußgeldkatalog zwischen 20 Euro für eine weggeworfene Kippe bis zu 150 Euro für einen Hundehaufen auf einem Spielplatz.
Kleine Sünden sind häufiger als große
Bis dato seien rund 350 "Rote Karten" mit den aufgedruckten Tarifen an erwischte Schmutzfinken verteilt worden, sagte Postleb. Noch drückt die Stadt ein Auge zu, kassiert wird erst ab Juni. Der Großteil der bislang von Ordnungsamtsmitarbeitern vor Ort monierten Delikte falle in die Kategorie 20 Euro, die für weggeworfene Kippen, Getränkedosen und Pizzaschachteln gilt. | | |
Zahlen der Berliner Stadtreinigung: |
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40 Tonnen Hundekot verunreinigen täglich Berlins Straßen, Plätze und Grünflächen. 1998 wurden von der BSR 13 spezielle Maschinen zur Beseitigung des Hundekots angeschafft. Maschinell werden monatlich rund 80 Tonnen Hundekot beseitigt. Die Maschinen sind wochentags im 2-Schichtbetrieb im Einsatz und fahren 91 Touren pro
Woche. Insgesamt werden rund 730 km öffentliches Straßenland gereinigt. Eingesammelt werden 19.200 Hundehaufen pro Tag, das sind pro Monat durchschnittlich 380.000 Haufen. Schwerpunktbereiche sind Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Neukölln, Lichtenberg und Charlottenburg. Sicher gibt es schlimmere Beeinträchtigungen der Umwelt, als die durch Hundekot. Die Masse an Beschwerden über verunreinigte Gehwege, Plätze und Parkanlagen zeigt jedoch,
dass wir über dieses Problem nicht so locker hinwegsehen können. Durch Rücksichtnahme und Umsicht könnte das Zusammenleben von Mensch und Hund in unserer Stadt problemloser sein. Hundehalter sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere Straßen, Gehwege, Anlagen etc. nicht verunreinigen. Vielleicht ist dem Tierbesitzer die Beseitigung von Hundekot lästig oder sogar peinlich; er oder sie sollte sich jedoch bewußt sein, dass Hundekot nicht nur ein Ärgernis
sondern auch eine Infektionsquelle ist. So können Würmer und Infektionskrankheiten übertragen werden. Die Erreger finden hierbei durch die Schuhe den Weg in Wohnungen. Es ist klar, dass Rücksichtnahme und Verantwortungs- bewußtsein durch Vorschriften und Bußgelder nur in begrenztem Umfang herbeigeführt werden können. Dennoch, wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt, läuft Gefahr Verwarnungsgelder in Höhe von 20,- DM zahlen zu müssen. Kommt es zu einem
Bußgeldverfahren, können Bußgelder bis zu 400,- DM erhoben werden. Die Verwarnungsgelder werden demnächst auf 50,- DM erhöht werden.
Quelle: VeteriBär Informationsdienst für Tierfreunde. | | | Unsere Kühe sind Feinschmecker
Das Haustier- der Hund und die Kuh.
Bad Kohlgrub's Bauern müssen leiden,wenn ihre Küh im Freien weiden. Das Vieh läßt d'Hälfte vom Gras oft stehn, wo d'Leut mit Hund spazierengehn. Denn siehe da - im Gras - oh Schreck, ist so mancher Hundedreck. Es weiß der Hundehalter aus der Stadt, natürlich nicht, was das für Folgen
hat. Hundedreck ist Gift für d'Kuh, drum frißt sie nix - läßt's Gras in Ruh. Man muß die Bauern da versteh'n, daß sie d'Hund nicht gerne sehn. Drum lieber Hundsbesitzer sei so nett - wenn's schon passiert - räum weg den Dreck! Die Hundstoilette hilft im Nu, sie steht herum - grad dazu. "Nix für ungut" sagen wir zu Tier und Haltung, und danken für's Verständnis.
Ihre Kurverwaltung Bad Kohlgrub | | | | xexor | |
|  |  |  | | ZUM THEMA | | | Im Hamburger Stadtgebiet gibt es etwa
40.000 Hunde. Bei durchschnittlich 300 Gramm Kot am Tag bedeutet das 12 Tonnen Kot täglich oder 4.400 Tonnen Kot pro Jahr! |
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Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Rind |
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Mindelheim (jsto) - Landwirte rund um Mindelheim schlagen Alarm: Weil zunehmend Wiesen durch Hundekot verunreinigt sind und sich dieser stechende Geruch über das ganze Futter verteilt, frisst kaum noch ein Rind das Gras oder das Heu.
Nicht nur das: Besonders schwer wiegt, dass im Hundekot Keime enthalten sind, die bei Kühen Krankheiten auslösen
können. Vor allem das Neosporosevirus gilt als höchst problematisch. Wiederholt sei es bereits zu Totgeburten beziehungsweise zur Geburt lebensschwacher Kälber gekommen.
In allen Ortsteilen sei das Thema zur Sprache gekommen, sagte Mindelheims Bürgermeister Dr. Stephan Winter im Gespräch mit Medienvertretern. Winter nahm dies nun zum Anlass, zum wiederholten Male an alle Hundehalter eindringlich zu appellieren, die Hinterlassenschaften ihres
Vierbeiners mit Kotbeuteln zu beseitigen. Diese gibt es im städtischen Verkehrsbüro, bei Fraefels 4-Pfoten-Land und beim Verein der Hundefreunde Mindelheim. Der Preis für den Block mit 50 Tüten beträgt in allen Abgabestellen lediglich 1.20 Euro. Die Stadt bittet alle Hundehalter, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen. Der volle Kotbeutel wird dabei verschlossen über die normale Abfallbeseitigung entsorgt.
Die Stadt will darüber hinaus an den häufig genutzten
Spazierwegen Sammelbehälter aufstellen.
Bürgermeister Winter spricht von einem ernsten Problem für die Landwirtschaft. Parasiten, die im Hundekot enthalten sind, stellten auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Die Rechtslage ist im Übrigen eindeutig. Wer öffentliche Verkehrsflächen durch Tiere verunreinigen lässt, hat diese Hinterlassenschaften sofort zu entfernen. Ansonsten begeht der Tierhalter eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann gemäß des Bayerischen
Straßen- und Wegegesetzes mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro geahndet werden.
Quelle: Augsburger Allgemeine (Mindelheimer Zeitung) 04.09 |
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Kühe fressen keinen Hundekot | Pressemitteilung:
"Es gibt für alles eine Lösung, man muß nur das Problem kennen." Dieser Spruch hat sich wieder einmal bei der Aufstellung der Hundetoiletten im Kronberger
Stadtgebiet bewahrheitet. Auch Hundebesitzer möchten nicht die bösen Mitbürger sein, deren vierbeinige Freunde anderen den Spaß am Spaziergang verderben, und so haben sie die hygienischen und praktischen Möglichkeiten der Hundetoiletten dankbar aufgenommen. (Jedoch bittet die Stadt Kronberg einige Hundebesitzer auf diesem Wege, den Hundekot in den dafür vorgesehenen Behältern und nicht in den Papierkörben zu entsorgen.)
Was ist aber nun mit den Wiesen und Feldern, auf denen
sich die Hunde so ganz nach Herzenslust austoben sollen? Viele Hundebesitzer denken, das Problem der "Tretminen" bestünde hier glücklicherweise nicht, denn über die Wiesen und Felder soll man ja sowieso nicht laufen. Sie vergessen hierbei leider, daß die Flächen auch landwirtschaftlich genutzt werden, und daß z. B. mit Hundekot verunreinigtes Heu kein gutes Futter für das Vieh darstellt. Man braucht hier nur an die Übertragung von Krankheiten zu denken.
Deshalb ergeht die dringende Bitte der Landwirte an alle Hundebesitzer, darauf zu achten, daß ihre Vierbeiner sich nur in Reichweite und auf den Wegen aufhalten. Dieses geschieht übrigens auch im Interesse ihrer eigenen Sicherheit, denn auch auf Wiesen und Feldern kann gejagt und somit auch geschossen werden. Zudem möchte wohl keiner von uns eine Landschaft voller Zäune und Verbotsschilder, und mit ein wenig gutem Willen geht es sicher auch anders.
Kronberg im Taunus |
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